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Kurzurlaub nach Malaga – Impressionen aus Andalusien

Ein Kommentar

1- boardingIch war im Urlaub – endlich 🙂 Letzte Woche bin ich zusammen mit ‘nem Kumpel für fünf Tage nach Südspanien aufgebrochen, genauer gesagt nach Malaga, Andalusien. Los ging’s mit AirBerlin in München mit einem kurzem Zwischenstopp in Palma de Mallorca. Hier stiegen wir dann in eine Maschine von “NIKI”, der österreichischen Partnerfluggesellschaft von AirBerlin, um nach Malaga weiter transferiert zu werden.

Das war bereits das zweite Mal, das ich mit dieser Airline, die Österreichs Nationalheld Niki Lauda gehört, geflogen bin und ich finde das ja an Bord bei denen wirklich sympathisch. Das geht schon los mit dem “Speibsackerl” wie die – nun ja Kotztüten – dort heißen.  Die Stewardessen sind allesamt ziemlich jung und laufen angenehm ungestylt mit Jeans und diesen putzigen violetten Mützchen an Bord herum. Die Sicherheitshinweise auf den Screens kommen aus dem ähm “Mund” einer animierten Fliege (Maskottchen der Airline) und werden vom Meister himself – Niki Lauda – im breitesten Österreichisch vorgetragen. Very amusing! Mit leichter Verspätung landeten wir schließlich am Flughafen in Malaga und wurden dort gleich mit einer meterlangen “San Miguel”-Plakatierung am Ausgang empfangen. Der Hintergrund: In Malaga ist eine der größten Brauhäuser dieser Biersorte beheimatet. 2 -malag_1Nach kurzer Wartezeit ging’s mit dem Bus weiter zum ca. 25 km entfernten Strandort Torremolinos, wo wir unser Hotel gebucht hatten. Schnell eingecheckt und dann gleich mal ins Hotelzimmer auf dem Balkon, um sich eine kleinen Überblick zu verschaffen und den versprochenen Meerblick zu genießen. Dazu musste man sich allerdings seitlich weit über den Balkon beugen, denn direkt gegenüber bot sich dem Auge lediglich der Anblick zahlloser Hotels, die sich schier unendlich dem Hang entlang ziehen. Reichlich deplatziert wirkt da inmitten dieser Betonwüste dieses hübsche Gebäude im maurischen Stil, das offenbar eine die einzige historische Sehenswürdigkeit der Stadt darstellt (Foto 3). Ich wollte mich ja schon seit dem ersten Tag im Hotel erkundigen, was es mit diesem schmucken Häuschen auf sich hat, aber hab’s leider den ganzen Urlaub über vergessen ;-)  

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Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, schauten wir uns noch ein wenig in Torremolinos um, mussten aber leider feststellen, dass es sich hierbei um einen typischen Ferienort handelt. Was bedeutet, dass nach Ende der Saison nicht mehr viel geboten ist. Genauer: Nix, nada, nothing. Außer fetten englischen und spanischen Rentnern trieben sich kaum noch Leute in den Straßen und am Strand herum. Die zahlreichen Strandcafes, Bars und Clubs waren größtenteils leer, wenn nicht schon geschlossen. Immerhin hatte das den Vorteil, dass der Strand vergleichsweise dünn besiedelt und kein Hauen und Stechen um gute Liegeplätze nötig war. Am nächsten Tag ging’s gleich zur Stadterkundigung nach Malaga – und wir waren beide recht begeistert. Eine schöne Stadt mit einem kompakten Zentrum, vielen Grünanlagen und exotischer Vegetation. Wir besichtigten natürlich die berühmte Stierkampfarena und hatten zudem das Glück, einigen angehenden Toreros beim Training zusehen zu können. Zwischendurch gönnten wir uns einen typisch spanischen “Donner Kebap” :) 

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Ein Highlight unserer Stadtbesichtigung war das Oktoberfest in Malaga, über das wir als Münchner natürlich nur herzhaft schmunzeln konnten 🙂 Gut gemeint, aber schlecht kopiert! Immerhin: Die Spanien scheinen darauf abzufahren. Als wir am frühen Abend dort vorbeigingen war dort mal gar nix los, aber einige Stunden später, gegen 21 Uhr, tümmelte sich vor dem Zelt doch eine ansehnliche Menschenschlange. Wir waren kurzzeitig am Überlegen, den Abend dort ausklingen zu lassen, entschieden uns letztlich aber doch entgegen. Schließlich lag die Wiesn erst zwei Wochen hinter uns und irgendwie reizte uns der Gedanke an eine “Maß” spanisches Bier dann doch nicht so sehr 😉

Die Aussicht über die Stadt am frühen Abend war jedenfalls grandios!

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Am dritten Tag unseres Urlaubs ging es nach Granada, um die weltberühmte Alhambra zu besichtigen – die populärste Sehenswürdigkeit Spaniens mit täglich über 8000 Besuchern. Zum Glück hatten wir vorab online Tickets reserviert (und zwar hier – Tipp!), so dass wir die Warteschlange vor dem Eingang schnell passieren konnten. Die Alhambra selbst wird ihrem Ruf durchaus gerecht: Von den verträumten Gartenanlagen des Generalife bin hin zu den Nasridenpalästen – das ist schon alles sehr beeindruckend. Mit ein bisschen Fantasie kann man sich die prunkvolle Szenerie in den Zeiten der maurischen Herrscher, als die Alhambra mit all ihren kleinen Türmchen, leuchtenden Farben und kunstvoll verzierten Wanddekors in voller Pracht erstrahlte, schon sehr gut ausmalen.  

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Dummerweise ging mir genau während unseres Alhambra-Besuchs der Saft in der Kamera flöten und mir fiel natürlich erst dann ein, dass ich vergessen hatte, den Akku für die Kamera einzupacken…grmbl! Daher konnte ich leider keine weiteren Fotos von der Alhambra und den restlichen Urlaubstagen machen 😦

Insgesamt war es zwar ein sehr kurzer, aber doch erholsamer Urlaub mit einigen Highlights wie der Ausflug nach Malaga und die Alhambra-Besichtigung. Am Strand liegen und relaxen gehörte natürlich auch dazu. Nur Baden ging leider nicht, weil das Meer mit 17 Grad einfach schon viel zu kalt war. Meine zwei Badehosen hätte ich getrost zu Hause lassen können… Das nächste Mal reise ich ein paar Wochen früher und etwas länger als fünf Tage nach Malaga, dann kann man dort sicher einen traumhaften Urlaub verbringen.

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